Anlässlich des 125jährigen Jubiläums des WSV Braunlage hatte der Sportwart alpin des NSV, Henning Röbbel die Idee, einen alten Wettkampf wieder aufleben zu lassen; eine Abfahrt vom Gipfel bis ins Tal.
10 Jahre später war es soweit:
Die „Große Wurmbergabfahrt“, ein Super G -ähnliches Speed Event, wurde am letzten Sonntag gestartet. Es ging vom Gipfel bis zur Mittelstation, bis ganz in Tal ließ die Schneelage nicht zu. Starterinnen und Starter aus den Landeverbänden des DSV nahmen die 1250m lange Piste in Angriff. Die Wurmbergseilbahn unter der Leitung von Fabian Brockschmidt hatte hervorragende Pistenverhältnisse zur Verfügung gestellt, sodass bereit um 7.30 2 Rennen gestartet werden konnten.

Die „Große Wurmbergabfahrt“ gewann bei den Damen Anna Meyer, Einsiedler Skiverein, Sachsen, vor Annika Röbbel, SC 111 NN Braunschweig und Victoria Simoniuk, SC Bonn.
Charlotte Hansmann, WSV Braunlage, Leonie Quoll, SC 111 NN Braunschweig und Nike Kistner, SC Bad Grund belegten die Plätze 4,5 und 6.
Bei den Herren zeigte sich Michael Müller, SV 08 Steinach in bestechender Form. Der gerade von einem FIS Rennen aus Italien zurück gekehrte Thüringer war nicht zu schlagen und siegte vor seinem Vereinskameraden Pascal Mika. Hervorragender Dritter hier Routinier Michael Trog, SC 111NN Braunschweig.
Die weiteren Platzierungen der Starter des Niedersächsischen Skiverbandes:
Matti Quoll, Braunschweig 4. Platz
Martin Georgiev, Braunschweig 5.
Tim Rose, Springe 6.Justus Horlacher Braunlage , 7.
Tim Schaefer, Andreasberg 8.
Marlo Penkert, Springe 12.
Im 2. Rennen, dem „WBS“ (Wurmbergseilbahn)Rennen, waren die Ergebnisse ganz ähnlich.
Bei den Damen siegte wieder Meyer vor Simoniuk und Röbbel.

Bei den Herren siegte Müller vor Mika, dann aber gefolgt von Georgiev, Horlacher, Quoll, Trog, Rose und Schäfer, alle NSV.
Bereits um 9 Uhr hatte das Organisationsteam des NSV es geschafft, die Pisten wieder für den Publikumsbetrieb zu öffnen. Die Sportler zollten ein großes Lob und ein Dankeschön an Fabi Brockchmidt von der Wurmbergeilbahn.
Ein Teilnehmer aus Rosenheim fasste das so zusammen“ Das wäre so großzügig und mit solchen Pisten bei uns nicht möglich.“





